250. Jahrestag des Friedens von Hubertusburg

Die Jubiläumsmedaille zur 250-Jahrfeier des Friedens von Hubertusburg würdigt dieses Jubiläum:

Pressetext zur Sonderprägung „250 Jahre Frieden von Hubertusburg“

Als Frieden von Hubertusburg bezeichnet man die am 15. Februar 1763 geschlossenen Friedensverträge zwischen Preußen, Österreich und Sachsen. Die Verträge wurden auf dem sächsischen Schloss Hubertusburg unterzeichnet und beendeten den Siebenjährigen Krieg.

Zu diesem Jubiläum gibt der Freundeskreis Schloss Hubertusburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Volksbank Riesa eG  und der Fa. Euromint eine offizielle Sonderprägung „250 Jahre Frieden von Hubertusburg“ in reinem Feinsilber und Feingold heraus.
Die Feinsilbermedaille wird in der Größe von 30 mm Durchmesser und einem Gewicht von 8,5 Gramm in höchster Prägequalität = Polierte Platte angeboten. Sie ist limitiert auf 250 Exemplare. Auf den beiliegenden Echtheitszertifikaten sind die Medaillen von 1-250 durchnummeriert.

Diese Medaille wird zum Preis von € 45,00 (inkl. MwSt) im Schmucketui erhältlich sein.

Auf Bestellung ist die Medaille auch in reinem Feingold 999.9 in derselben Größe und Ausführung wie in Silber lieferbar. Aktuell beträgt der Preis € 799,00 (inkl. MwSt.). Die Goldmedaille ist limitiert auf 50 Exemplare. Diese sind ebenfalls auf den Echtheitszertifikaten von 1-50 nummeriert.

Beide Ausführungen zeigen auf der Vorderseite das Schloss Hubertusburg. Die Umschrift verweist auf „250 Jahre Frieden von Hubertusburg“, sowie auf die entsprechenden Jahreszahlen: „1763 - 2013“.

Die Rückseite der Sonderprägung zeigt die Portraits von Kaiserin Maria Theresia von Österreich, Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen und König Friedrich II. von Preußen, die für Ihre Territorien die Friedensverträge am 15.2.1763 unterzeichneten. Die Umschrift nennt zudem die Namen und Titel der beteiligten Unterzeichner.
Offiziell erhältlich sind die wertvollen Stücke ab dem 03.04.2013 in den Geschäftsstellen der Volksbank Riesa eG in Wermsdorf und der Region.

Ein Jubiläumsreigen von 250-Jahrfeiern
im Zusammenhang mit dem Siebenjährigen Krieg und seinem Frieden:

  • am 03. November 2010 das 250-jährige Gedenken an die Schlacht bei Torgau von 1760,
  • am 18. Februar 2011 das Erinnern an den 250. Jahrestag der Plünderung der Hubertusburg 1761 durch ein preußisches Freibataillon,
  • der am 5. Mai 2012 vor 250 Jahren in St. Petersburg unterzeichnete Friedensvertrag zwischen Russland und Preußen,
  • der am 22. Mai 2012 vor 250 Jahren in Hamburg ausgehandelte Friedensvertrag zwischen Preußen und Schweden,
  • am 10. Februar 2013 der vor 250 Jahren abgeschlossene Friedensvertrag von Paris zwischen Frankreich, England und Spanien mit Portugal,
  • am 15. Februar 2013 der vor 250 Jahren von den Kriegsmächten Österreich, Preußen und Sachsen erzielte Frieden auf dem Schloss Hubertusburg,
  • am 21. Februar 2013 der 250. Jahrestag der Ratifizierung des Friedens von Hubertusburg durch Preußens König Friedrich II. auf Schloss Dahlen,
  • am 24. Februar 2013 der 250. Jahrestag des in Wien von der Österreichischen Kaiserin Maria Theresia und Graf Kaunitz ratifizierten österreichisch-preußischen Vertrages,
  • am 23. bzw. 24. Februar1763 der 250. Jahrestag der in Warschau erfolgten Ratifizierung des sächsisch-preußischen Vertrages durch den sächsischen König August III,
  • am 26. Februar 2013 der 250. Jahrestag des Eintreffen des Boten mit diesem Vertrag aus Warschau in Hubertusburg,
  • am 1. März 2013 das 250. Jubiläum des Inkrafttretens des Friedens von Hubertusburg
  • Inkrafttreten des Friedens von Hubertusburg vor 250 Jahren

    16 Uhr - die Friedensglocken läuten und erinnern an den Friedensschluss vor 250 Jahren

    Unser Aufruf:

    Glocken läuten für den Frieden am 1. März 2013

    An diesem Tag vor 250 Jahren trat der Hubertusburger Frieden in Kraft und beendeten den Siebenjährige Krieg (1756 bis 1763).

    Am 15. Februar 2013 fand der feierliche Start zur 250-Jahrfeier des Friedens von Hubertusburg statt - mit der Herausgabe der Sonderbriefmarke durch das Bundesfinanzministerium und mit einem ergreifenden Ökumenischen Gottesdienst mit den beiden sächsischen Landesbischöfen und den Wermsdorfer Pfarrern Wanzek und Riese.

    In den folgenden Monaten wird es nun eine Vielzahl von Veranstaltungen, Ausstellungen, Konzerten und Vorträgen geben.

    Die Glocken haben an diesem 1. März 2013, um 16 Uhr, - ebenso wie vor 250 Jahren - zur Erinnerung an diesen Frieden von Hubertusburg geläutet.

    Bericht von der 100-Jahrfeier des Hubertusburger Friedens 1863:
    "Am 1. März fand in Hubertusburg die Auswechslung der Ratificierungsurkunden statt, und als nachmittags 4 Uhr die Nachricht davon durch einen Kurier in Dresden ankam, da begleiteten ihn 32 blasende Postillions durch alle Straßen und jubelnd begrüßte das Volk die Freudenkunde."

    Unser Vorschlag:

    Bitte stellen Sie diese Nachricht bei allen Ihnen bekannten Stellen durch
    und werben Sie dafür, dass nicht nur hier in Wermsdorf sondern auch in allen Kirchen die Friedensglocken der Kirchen an diesem Tag um diese Zeit läuten.
    Wir sind überzeugt, dass wir damit - ohne großen finanziellen Aufwand  - ein überregional bemerkenswertes Zeichen dafür setzen können, dass auch heute der Ruf nach Frieden und die Freude über Frieden wichtig sind. Und dieser Frieden wurde hier in Sachsen, in Deutschland verhandelt und abgeschlossen.
    Geben Sie diesen Aufruf weiter!
    Wir werden dasselbe auch über unsere Kontakte zu allen Kirchen und Medien tun.

    Herzlichen Dank!
    Wünschen wir uns allen bei dieser Initiative viel Erfolg!

    Ihre Organisatoren
    vom Freundeskreis Schloss Hubertusburg e.V.

Informationen von Stand: 30.Sept. 2012

250 Jahre Frieden von Hubertusburg

Ein Friedensschluss jährt sich zum 250. Mal

Frieden ist seit Bestehen der Menschheit ein kostbares Gut. Auch wenn wir heute in einem friedlichen Europa leben, sollten wir die Bedeutsamkeit dieses Gutes nicht aus den Augen verlieren.

Am 29. August 1756 begann ein Krieg, der fast sieben Jahre dauern und Sachsen ungeheure Opfer auferlegen sollte. Einen traurigen Höhepunkt erreichte der Siebenjährige Krieg, der auch als der eigentliche erste Weltkrieg bezeichnet wird, im Jahr 1761. Nach damaligen Verständnis ließ der Preußenkönig Friedrich II. Schloss Hubertusburg völkerrechtswidrig plündern.
Zwei Jahre später wurde Hubertusburg zum Verhandlungsort jenes historischen Ereignisses, mit dem am 15. Februar 1763 der Siebenjährige Krieg zwischen Österreich, Preußen und Sachsen beendet wurde. Damit ging das Schloss mit dem “Frieden von Hubertusburg” in die europäische Geschichte ein.

Ausstellung

Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

250 Jahre nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges erscheint es sehr sinnvoll, auf Schloss Hubertusburg eine Ausstellung zu präsentieren.
Die Sonderausstellung soll den kulturgeschichtlichen Rang der ehemaligen königlichen Jagdresidenz wieder in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Die Ausstellung in der Beletage des Schlosses widmet sich zum einen der Geschichte der barocken Hofjagd in Sachsen. Anhand auserlesener Waffen und Utensilien der Jagd lässt sich die Bedeutung der Parforcejagd von der Zeit Kurfürst Johann Georgs II. bis zu August III. anschaulich darstellen. Zum anderen ist Schloss Hubertusburg wie kein anderer Ort in Sachsen geeignet, um dem Besucher die höfische Prachtentfaltung unter August III. vor Augen zu führen. Kostbare Möbel, Gemälde, Porzellane und Musikinstrumente lassen den Glanz einer Epoche lebendig werden, die mit dem Siebenjährigen Krieg und dem Tod des Königs im Friedensjahr 1763 ein abruptes Ende fand.

„Die königliche Jagdresidenz Hubertusburg und der Frieden von 1763“
Sonderausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

28. April bis 5. Oktober 2013
täglich 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet

Weitere Informationen hier! www.skd.museum/hubertusburg

Veranstaltungen

Ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm für das Jubiläum

Damit der Ausflug nach Wermsdorf ein Erlebnis wird, organisiert die Gemeinde Wermsdorf ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm.
Der Wermsdorfer Kultursommer 2013 wird ein abwechslungreiches Prgramm aus klassischen Konzerten, Theater- und Operettenaufführungen sowie Vorträgen und Lesungen.
Dafür konnten auch die Landesbühnen Sachsen gewonnen werden. Zu sehen ist unter anderem “Im weißen Rössel” oder “1645: Der Fürstenzug nach Kötzschenbroda”.
Das facettenreiche Veranstaltungsprogramm ergänzt die Ausstellung und lädt Sie zu einem Ausflug aufs Land ein.

zur Ideensammlung

zum Bericht vom 100. Jubiläum 1863