Hubertusburger Jugend-Friedenspreis 2012
Plakat zum Jugendfriedenspreis 2012
Ihr seid bis 25 Jahre alt und wollt für den Frieden in der Welt selbst etwas tun? Dann konntet Ihr kreativ werden und beim Jugend-Friedenspreis 2012 die Preise abräumen! zur Ausschreibung 2012
Wir erhielten Einsendungen von Gedichten, Fotoarbeiten, Collagen und Plakaten. Teilnehmer sind überwiegend Schülerinnen und Schüler aus Sachsen.
Die Siegerarbeiten des Hubertusburger-Jugend-Friedenspreises 2012 kamen von:
Yasmin Schmidt (13) von der Mittelschule Trebsen
Tom Schwerdtner (16) vom Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium Pirna und
von der Foto-AG des Gymnasiums Klotzsche
Die Preisgelder wurden durch das Unternehmen MITGAS bereit gestellt. Herzlichen Dank dafür!
Eine Ehrenurkunde erhalten die Schulen der Sieger (Mittelschule Trebsen, Gymnasium Pirna und Gymnasium Klotzsche) sowie die Schulen mit mehrfachen Teilnehmern (Lichtwer-Gymnasium Wurzen und Mittelschule Wermsdorf).
Die Sieger und deren Schulleiter wurden zur Preisübergabe anläßlich der Eröffnung der 4. Hubertusburger Friedensgespräche am 21. September 2012 nach Wermsdorf eingeladen. Die Schirmherrschaft für den Hubertusburger Jugend-Friedenspreis hat der Sächsische Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Frank Kupfer, übernommen. Er wird persönlich die Auszeichnung der Sieger vornehmen.
Hier stellen wir Ihnen die Preisträgerarbeiten vor
- Yasmin Schmidt mit Ihrem Gedicht
Deutschland und seine innerlichen Konflikte
Am Ende ist es doch so, Deutschland ist innerlich zerstritten.
Unser Stolz hat nicht gelitten.
Wir wollen alles weiß, alles jetzt, alles radikal.
Wir wollen keine Regeln, keine Polizisten, keine Pflichten, die Köpfe kahl.
Wir wollen Multikulti, bunte Haare, mehr Freiheit, den großen Umschwung,
eine Veränderung.
Wir wollen, dass alles bleibt wie es ist und keine neue Regelung.
Deutschland ist innerlich zerstritten, doch von außen glänzt es perfekt.
Wir sind das Land, das anderen Ländern helfen kann.
Wir sehen uns die armen Völker an.
Wir spenden und sind immer hilfsbereit.
Bei uns trumpft die Freundlichkeit.
Doch wie sollten die Obersten auf die ganzen Konflikte auch aufmerksam werden?
Wir müssen sie selbst lösen. Toleranz ist der Schlüssel des Friedens auf Erden.
Wir sind verliebt, arrogant und provokant.
Wir sind liebenswürdig, verachtend und anerkannt.
Wir sind fleißig, übermütig und bekannt.
Wir sind wütend, traurig und einfach überaus widersprüchlich.
Das stört dich?
Das sollte es nicht!
Schau ihnen ins Gesicht!
Jeder ist anders, jeder ist eigen und man kann niemanden zwingen;
sich nicht beim Kampf des anderen Seele erringen
und somit über ihn bestimmen.
Toleranz ist der Schüssel des Friedens auf Erden.
Ich sehe den Hass in ihren Augen. Er ist offensichtlich.
Es interessiert dich
oder auch nicht.
Es ist dir eigentlich egal, doch sieh ihnen ins Gesicht!
Siehst du diese Wut?
Wut auf andere Völker,
Wut auf Menschen wie du und ich?!
Ich bin nicht hier, um andere Meinungen zu verurteilen, nein, das will ich nicht.
Ich bin nicht hier, um zu kritisieren.
Ich will nur diese ewigen Konflikte minimieren.
Und ich will darauf aufmerksam machen und nicht wegschauen oder darüber lachen.
Sobald Gewalt ins Spiel kommt, ist für mich jeglicher Spaß zu Ende.
Zum Himmel die Hände!
Betet ihn an
und dankt, dass man auf Erden leben kann!
- Tom Schwerdtners Gedicht
- die FotoAG Klotzsche mit Ihren Foto-Arbeiten:




